"Die Schule passt genau in unsere Region"

Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat sich vor Ort über die Arbeit des Gymnasiums informiert. Im Gespräch mit Schulleiter Michael Lamberty, seinem Stellvertreter Uwe Ulrichs sowie den beiden Abteilungsleitern Patricia Pulfer-Jauch und Jürgen Pach erfuhren die CDU-Stadträte Kerstin Scheffler, Karsten Frech und Tobias Schumacher sowie Frieder Schwenk als Vertreter des CDU-Vorstands zahlreiche Neuigkeiten, Erfolge und Anliegen der Schule, die derzeit über 600 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. „Das Gymnasium hat sich durch die Vernetzung mit der heimischen Wirtschaft oder die Teilnahme an nationalen und internationalen Wissens- und Erfinderwettbewerben ein unverwechselbares Profil erarbeitet“, zeigten sich die CDU-Räte beeindruckt.

Dies beinhalte die „AG Forschen und Erfinden“ mit regelmäßig rund 40 Schülern sowie die Tatsache, dass das Fach „Naturwissenschaft und Technik“ auch in der Kursstufe angeboten werde - was nur sehr wenige Schulen in Baden-Württemberg können. Dazu gehöre aktuell die Aufnahme der Schule in das „Nationale Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC“, einem Netzwerk von Schulen mit ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, vor wenigen Tagen. Dadurch könne das Gymnasium die Schüler bestmöglich auf die Herausforderungen in einem industriestarken Landkreis vorbereiten, so Oberstudiendirektor Lamberty: „Die Schule passt genau in unsere Region“. Die Schüler könnten ein entsprechendes MINT-Zertifikat erwerben, das für Bewerbungen bei Unternehmen und Universitäten hilfreich sei.

Ein zentraler Baustein des Gymnasiums ist das Lernzentrum der Schule. Dieses biete herausragende Möglichkeiten, neue Unterrichtsformen wie Individualisierung, Differenzierung und kooperative Lernformen zu unterstützen. Die Schulleitung machte deutlich, dass eine Ausweitung des Betreuungsangebots wünschenswert und sinnvoll sei.

Mit Sorge betrachtet das Schulleitungsteam den Rückgang der Schülerzahlen. Diese seien vor allem auf die teils schlechte Busanbindung in die Nachbarorte Aldingen, Aixheim und Denkingen zurückzuführen. Abends nach Schulschluss müssten Schüler oft fast eine Stunde auf einen Bus warten. Hinzu komme, dass der Ringzug in der letzten Zeit mehrfach verspätet gewesen sei. In den Gesprächen mit Eltern sei deutlich geworden, dass die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln für die Schulwahl ausschlaggebend ist. „Weniger Schüler bedeuten weniger finanzielle Mittel und damit eine Einschränkung unseres Angebots“, beklagt Schulleiter Lamberty. Hier bestehe für das Gymnasium im Vergleich zu anderen Gymnasien ein echter Wettbewerbsnachteil. Die CDU-Vertreter sicherten in dieser Sache ihre Unterstützung zu. Vor kurtzem fand zudem ein Gespräch der Schule mit der Stadtverwaltung und dem Landkreis statt, zu dem der Gemeinderat jedoch leider nicht eingeladen war.

Die CDU hat sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr die Spaichinger Schulen zu besuchen und mit den Schulleitungen aktuelle Themen und Herausforderungen zu diskutieren. Bereits im Februar waren die Räte in der Schillerschule zu Besuch, daraus resultierte eine Initiative in Sachen Schülerbeförderung. Im März war die CDU in der Rupert-Mayer-Schule zu Gast, im Mai dann in der Realschule.