CDU von Konzept der Realschule überzeugt

Die CDU-Fraktion im Gemeinderat hat sich vor Ort über die Arbeit der Realschule informiert. Im Gespräch mit Schulleiter Holger Volk und seinem Stellvertreter Michael Haas erhielten die CDU-Stadträte umfangreiche Informationen über die erfolgreiche Arbeit. „Als CDU liegt uns die Realschule besonders am Herzen. Durch die Einführung der Gemeinschaftsschule war sie in den letzten Jahren besonders gefordert. Mit dem neuen Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Landesregierung wird es gelingen, die Realschule noch besser als bisher zu fördern“, so CDU-Fraktionschef Tobias Schumacher. Dazu werden in Zukunft zusätzliche Poolstunden zur Verfügung gestellt, um eine gerechte Förderung aller Schularten zu erreichen.

Schulleiter Volk konnte berichten, dass die Schülerzahlen konstant seien und sogar ein Anstieg erkennbar sei. Die Anmeldezahlen für das neue Schuljahr bewegen sich bei rund 90 Schülerinnen und Schülern. Dies spreche für die Attraktivität der Schule, so CDU-Stadträtin Kerstin Scheffler. Durch Veränderungen im Schulsystem mussten allein während des Schuljahres 2015/16 insgesamt 35 Schüler zusätzlich aufgenommen werden. Immer deutlicher werde der Trend dahingehend, dass der Realschulabschluss bei den Absolventen meist nur noch eine Zwischenstation sei: Rund 70 % der Zehntklässler besuchen im Anschluss ein Berufskolleg oder berufliche Gymnasien, während 30 % der Schüler eine Ausbildung beginnen. Und: Der bilinguale Bereich erfahre eine große Nachfrage, so Holger Volk und Michael Haas. Die Schulleiter legten außerdem besonderen Wert auf die engen Kooperationen mit lokalen Unternehmen. Durch das Jugendbegleiterprogramm werde schließlich ein attraktives und breitgefächertes Angebot im Ganztagesbereich angeboten.

Herausforderungen für die kommende Zeit seien die Umgestaltung des Pausenhofs, Sanierungsmaßnahmen im Haus selbst, die angespannte Raumsituation sowie die Lehrerversorgung. Im Hinblick auf die Betreuung durch Schulsozialarbeiter zeigte die CDU Verständnis dafür, dass die Aufteilung einer Vollzeitstelle mit dem Gymnasium dauerhaft keine Zukunft haben könne. „Hier werden wir im Zuge der nächsten Haushaltsberatungen aktiv werden, um eine Verbesserung für die Schulen zu erreichen“, so die CDU-Räte.

Die CDU versicherte abschließend, dass sie die Realschule auch in Zukunft stärken wolle: „Mit uns wird es keine Gemeinschaftsschule in Spaichingen geben, wir wollen vielmehr die Stärken der Realschule weiter ausbauen, weil wir vom Konzept und von der Leistungsfähigkeit absolut überzeigt sind“, so die CDU. Die CDU hat sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr alle Spaichinger Schulen zu besuchen und mit den Schulleitungen aktuelle Themen und Herausforderungen zu diskutieren. Bereits im Februar waren die Räte in der Schillerschule zu Besuch, daraus resultierte eine Initiative in Sachen Schülerbeförderung. Im März war die CDU dann in der Rupert-Mayer-Schule zu Gast.

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