CDU setzt sich für bessere Busverbindungen ein

Die CDU-Fraktion im Gemeinderat wird sich beim Landkreis dafür einsetzen, dass die negativen Auswirkungen bei der Schülerbeförderung durch den Fahrplanwechsel im Dezember schnell beseitigt werden. Hierfür hat die CDU sämtliche Schulleitungen angeschrieben und eine Reihe von Anregungen und Beschwerden gesammelt, die nun an das Nahverkehrsamt übersandt werden. „Wir wollen, dass Spaichingen ein starker Bildungsstandort bleibt. Dafür brauchen wir die bestmögliche Busanbindung in die Umlandgemeinden“, so CDU-Stadträtin Kerstin Scheffler. Leider sei es manchen Schülern nun nicht mehr möglich, zum Mittagessen nach Hause zu fahren. Die Taktung passe zudem teilweise nicht zu den Unterrichtszeiten. Dies müsse kurzfristig verbessert werden, so Scheffler nach einem Besuch der CDU in der Schillerschule.

Die CDU-Fraktion hat sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr alle Spaichinger Schulen zu besuchen und mit den Schulleitungen aktuelle Themen und Herausforderungen zu diskutieren. Zum Auftakt waren die CDU-Räte in der Schillerschule zu Gast. Von Schulleiter Norbert Hinz und seiner Stellvertreterin Carla Krauß erfuhren sie dabei, dass inzwischen mehrere Flüchtlingskinder an der Schule betreut würden. Die Betreuung würde bislang gut funktionieren. Sehr erfreulich seien auch die hohen Schülerzahlen in der Grundschule, was für die Attraktivität der Schillerschule spreche. Die CDU-Räte konnten dies einhellig bestätigen: „Der Ruf der Schillerschule ist sehr gut. Wir sind auf die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer sehr stolz“, so CDU-Fraktionschef Tobias Schumacher. Auch weiterhin will die CDU dieses große Engagement stärken und die Schule bestmöglich unterstützen. Dazu soll neben dem angepeilten Neubau des Lehrschwimmbeckens auch eine Intensivierung der Sprachförderung und der Lesekompetenz dienen. Die CDU hat hierfür ein Lernpaten-Konzept vorgestellt. Denkbar wäre, ein solches Programm beim städtischen Integrationsbeauftragten anzusiedeln, für den sich die CDU-Fraktion im Herbst ausgesprochen hatte. Weitere Themen waren die Zukunft der Werkrealschule, der Reinigungsdienst sowie notwendige Isolierungsmaßnahmen an der Fassade der Werkrealschule sowie eine Bodenerneuerung in der Aula. Im März wird die CDU die Rupert-Mayer-Schule besuchen.

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Brief an das Nahverkehrsamt
16.02.2016
2016-02-16_LRA-Schülerbeförderung.pdf
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