CDU gegen Stadtspiegel in dieser Form

Die CDU-Fraktion hat auf der Bergsitzung für die Kündigung des Stadtspiegel-Vertrags mit dem Nussbaum Verlag zum Ende des Jahres 2016 gestimmt. "Bereits vor drei Jahren hatten wir als CDU beantragt, den Stadtspiegel zu kündigen. Damals haben wir eingelenkt in der Hoffnung, dass die offizielle Berichterstattung aus dem Rathaus neutraler wird und auf Angriffe, Beleidigungen und Diffamierungen verzichtet wird. Wir haben den Stadtspiegel befürwortet, weil er ein sinnvolles und gutes Medium ist, um die Bürgerinnen und Bürger zu informieren. Auch schätzen wir die beeindruckenden Fotos von Kurt Glückler und das Engagement der Vereine sehr. Aber wir können nicht länger akzeptieren, dass er in dieser Form missbraucht wird", so die CDU-Räte. In den nächsten Monaten besteht nun die Chance, über eine Alternative zu diskutieren, bei der die Vereine, Parteien, Kirchen und Schulen die Gelegenheit haben, sich zu präsentieren und über ihre Aktivitäten zu informieren. Die kommenden Monate sollten auch dafür genutzt werden, zu einer sachlichen Berichterstattung zurückzukehren.

Stadt steht gut da
Zu Beginn des Jahres ist die CDU-Fraktion sehr zufrieden mit der Situation der Stadt. "Wir haben unsere Hausaufgaben als Stadt in den letzten Jahren insgesamt erfolgreich erledigt. Wir haben wichtige Zukunftsentscheidungen getroffen. Oft waren wir uns dabei quer durch alle Fraktionen einig – zumindest in der Sache. Es geht in den nächsten Jahren nun darum, unsere Infrastruktur auf einem guten Niveau zu erhalten", so CDU-Fraktionschef Tobias Schumacher in seiner Fraktionsrede. Dazu gehören die Fortsetzung des Sanierungsgebiets an der Hauptstraße, die Instandhaltung von Straßen, die Fortentwicklung des Gewerbemuseums und insbesondere die Sanierung der Stadionhalle Unterbach sowie der Neubau des Umkleidegebäudes im Stadion. Erfreulich sei zudem die beeindruckende Höhe der Gewerbesteuer: "Unser Dank gilt allen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Engagement dafür sorgen, dass durch diese Einnahmen die Handlungsmöglichkeiten der Stadt auch weiterhin gut sind", so die CDU abschließend.

 

Die vollständige "Bergrede" finden Sie hier:

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Erklärung der CDU-Fraktion
2016-01-25_CDU-Erklärung-Bergsitzung.pdf
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