Stadtentwicklung breit diskutieren!

Foto: Ausschnitt des aktuellen Flächennutzungsplans
Foto: Ausschnitt des aktuellen Flächennutzungsplans

Am Montag dieser Woche hat der Gemeinderat zum ersten Mal über die geplanten Änderungen beim Flächennutzungsplan beraten. Im Abstand von ein paar Jahren wird dieser Plan "fortgeschrieben", d.h. den neuen Entwicklungen in der Stadt angepasst. Dies soll auch jetzt wieder geschehen. Dabei werden langfristig angedachte Gewerbe- und Wohnbaugebiete, aber ggfs. auch Straßenverbindungen eingezeichnet. Im Einzelnen ging es um folgende Gebiete: Im Heidengraben und weiter in Richtung Dreifaltigkeitsbergstraße ist Wohnbebauung vorgesehen, außerdem im Anschluss an das Hofener Öschle in Richtung Aldingen. Das bisher schon geplante Wohngebiet auf dem Michelfeld soll verkleinert werden. Als neues Gewerbebaugebiet ist eine Fläche auf der Seite des Hofener Öschles in Richtung Aldingen angedacht. Außerdem wurde von der Verwaltung eine Entlastungsstraße unterhalb des Dreifaltigkeitsberges ins Spiel gebracht, die von der Balgheimer Straße über die Baldenbergstraße, Rohrentalstraße und dann parallel des Wanderwegs verlaufen soll.

Aus Sicht der CDU-Fraktion geht es bei dem Thema um eine zentrale Frage für unsere Stadt, wie sich diese in den kommenden Jahrzehnten entwickeln soll. Dazu gehört, dass wir nur begrenzt Fläche zur Verfügung haben und deshalb äußerst sparsam damit umgehen sollten. Zwar ist der Flächennutzungsplan keine "Bibel", aber die CDU ist der Auffassung, dass die Fortschreibung des Planes eine Frage ist, die viele Bürger interessiert und auch beschäftigt. Deshalb spricht sich die CDU dafür aus, das Thema breit diskutieren und die Bürger miteinzubeziehen.

Ein Gewerbegebiet auf der Seite des Hofener Öschles Richtung Aldingen lehnt die CDU in jedem Fall ab, genauso wie eine Verbindungsstraße auf der Bergseite. "Wir sollten als Stadt versuchen, möglichst "kompakt" zu bleiben, die innerstädtischen Quartiere aufwerten und wenig Natur verbrauchen", so die Meinung der CDU-Stadträte.