JU für flexible Jugendtreff-Lösung an der Schlüsselwiese

Die Junge Union Spaichingen spricht sich dafür aus, Räume für den Jugendtreff sowie den Stadtjugendreferenten in einer flexiblen „Container-Lösung“ an der Schlüsselwiese zu schaffen. Damit hätten auch andere Gemeinden – beispielsweise Wurmlingen - gute Erfahrungen gemacht, so der JU-Vorsitzende Raphael Heim. Nach einer gewissen Zeit könnte Bilanz aufgrund der bisherigen Erfahrungen gezogen werden. Sollten diese positiv sein, könnte dann ein Neubau angestrebt werden. Außerdem hätte das Stadtjugendreferat mit diesem Containersystem mehr Gestaltungsspielraum als in der alten Stadtgärtnerei, ohne dabei den Friedhof und die Grabruhe zu stören.

Die Junge Union hebt die große Bedeutung des Jugendtreffs für Spaichingen hervor. „Viele Jugendliche und mittlerweile junge Erwachsene erinnern sich noch an die Zeiten im Jugendtreff und die langjährigen Freundschaften, die durch dieses Forum für Jugendliche entstanden sind“, betonen die JU-Mitglieder Markus Keller und Marc Kevin Pötzsch. Daher ist die JU der Überzeugung, dass der Jugendtreff unbedingt weitergeführt werden muss, zumal Jugendliche in Spaichingen immer weniger Möglichkeiten haben, auszugehen und sich an einem festen Punkt zu treffen. „Da uns als politische Jugendorganisation dieses Thema sehr am Herzen liegt, die Diskussion um den Fortbestand des Jugendtreffs sich im Moment allerdings aus unserer Sicht in einer Sackgasse befindet, wollen wir nach eine weitere Alternative für die Zukunft des Jugendtreffs anbieten“, so Raphael Heim.

Die JU sieht den Vorschlag, den Jugendtreff in die ehemalige Stadtgärtnerei zu verlegen, kritisch aufgrund der Lage, auch wenn dort möglicherweise geeignete Gebäude vorhanden wären. „Wir sind – wie viele andere Spaichinger auch - um die Nähe zum Friedhof besorgt. Daher schließen wir diese Möglichkeit aus“, so Heim. Ein Neubau im Bereich der Schlüsselwiese hätte den Vorteil einer zentralen Lage in Spaichingen. Außerdem könnte man den Jugendtreff so direkt auf die Wünsche der Jugendlichen und. des Stadtjugendreferats zuschneiden. Allerdings brächte dieser Neubau hohe Kosten mit sich. Insofern schlägt die JU vor, mehrere Container anzumieten und diese an der Schlüsselwiese aufzustellen. Mit überschaubaren finanziellen Mitteln könnte dort ein Büro für den Stadtjugendreferenten sowie Räume für Jugendliche geschaffen werden. „Wir möchten dafür werben, dass sich der Gemeinderat mit dieser Idee befasst“, so die JU-Mitglieder abschließend.